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Was haben Zecken mit Versicherungen zu tun?

Die steigenden Temperaturen locken die Menschen wieder aus ihren Wohnungen raus in die Natur. Eine kleine Wanderung über Wald und Wiesenwege hat da nicht selten einen kleinen Plagegeist zur Folge: Die Zecke.

Jeder kennt Sie, und doch wissen die wenigsten tatsächlich über die Folgen eines Zeckenbisses Bescheid. Zecken sind Überträger von etlichen Krankheiten, darunter die nicht gerade harmlose Frühsommer-Meningoenzephalitis, auch bekannt als FSME, oder die Borreliose.

Das Heimtückische am Zeckenbiss ist, dass die Symptome einer Krankheit oft erst Wochen oder sogar Monate später auftreten. Oftmals wird der Zeckenbiss dann mit den auftretenden Beschwerden gar nicht erst in Verbindung gebracht.

 

Kann ich mich gegen die Folgen eines Zeckenbisses versichern?

Viele Unfallversicherungen beinhalten mittlerweile eine Klausel für Zeckenbisse bzw. –Stiche. Im Falle einer verbleibenden Leistungseinschränkung, einer sogenannten Invalidität, geht die Versicherung dann in finanzielle Hilfestellung, sprich, sie gehen voll in die Schadenregulierung.

Aber Achtung! Eine entscheidende Rolle für die finanzielle Hilfestellung ist die Meldefrist. Wichtig ist, dass nicht der Zeckenbiss-/stich als solches in der Fristbetrachtung als leistungspflichtiges Unfallereignis zählt, sondern der Ausbruch der konkreten Beschwerden/Symptome und die Diagnose durch einen Arzt.

Andernfalls, wenn zwischen Zeckenstich und Ausbruch der Beschwerden ein längerer Zeitraum liegt, könnte die Meldefrist bereits abgelaufen sein. Viele Versicherer sind in diesem Fall dann leistungsfrei. Hier zeigt sich der Unterschied zwischen den Bedingungswerken – es kommt wie so häufig im Versicherungsbereich auf das Kleingedruckte an.

Es ist außerdem darauf zu achten, dass die Klausel nicht nur Zeckenbisse absichert, sondern auch allgemein Insektenstiche/-bisse und sonstige durch Tiere verursachte Hautverletzungen. Entscheidend ist auch, dass die Aufzählung der mitversicherten Erkrankungen gerade nicht fallabschließend ist. Schließlich gibt es einige Krankheiten, die über die vorher genannten Wege zusätzlich mit übertragen werden können.

Auch hier zeigt sich der qualitative Unterschied einzelner Produktgattungen.

 

Der beste Schutz ist immer noch Prävention

  • Mit folgenden Tipps kannst du das Risiko eines Zeckenbisses/-stiches reduzieren, wenn du in der Natur unterwegs bist:

  • Trage geschlossene Schuhe

  • Trage langärmlige Hemden/ T-Shirts sowie lange Hosen

  • Benutze zeckenabweisende Mittel und beachte die genauen Herstellervorgaben

  • Sieh nach jedem Ausflug genau nach, um so schnell wie möglich etwaige Zecken zu entdecken. Zecken mögen es warm und weich, daher suchen sich diese vor allem Stellen hinter den Ohren, am Kopf, in den Knie- und Armbeugen sowie in der Leistengegend.

 

Und sollte es mal zu einem Stich gekommen sein, so verwende bitte nur spezielle Werkzeuge zur Entfernung der Zecken (z. B. Pinzette), damit nicht unnötig Bakterien und Viren in den Körper gelangen und die komplette Zecke entfernt werden kann.

Solltest du dir die Entfernung einer Zecke nicht zutrauen, kann auch der Arzt helfen. Wichtig ist aber, dass schnell gehandelt wird. Je kürzer die Zeitachse, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, sich mit einer Krankheit anzustecken.

 

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